HUMANA Kleidersammlung GmbH - Was wir tun Back to Top


Einsammlung der Kleidung


Wir waren in Deutschland die Ersten, und lange auch die Einzigen, die mit Altkleidercontainern gesammelt haben. Diese Pionierleistung hat die Branche voran gebracht und neue Maßstäbe in Sachen Service und Bürgernähe gesetzt.


Durch den Einsatz von Containern sind die Sammelmengen in Deutschland stetig gestiegen und das Sammeln ist wirtschaftlicher geworden. Die in Containern eingesammelte Kleidung stieg von 1996 bis 2007 von 20% auf 80% der Gesamtsammelmenge.


Pioniere waren wir auch in Sachen Containerbeschriftung und Information. Von Anfang an haben wir darüber informiert, dass die Kleidung verkauft wird und die Überschüsse für den guten Zweck eingesetzt werden. Erst mit großer Verzögerung haben andere nachgezogen.


Heute sind wir Pioniere bezüglich Transparenz, insbesondere hinsichtlich der Nachverfolgbarkeit der Kleidung.




HUMANA Sammelcontainer





Der Weg der gesammelten Kleidung






Was passiert mit der gesammelten Kleidung?


Ein bedeutender Teil der gespendeten Kleidung wird nach Mosambik verschickt. Empfänger ist die ADPP (Ajuda de Desenvolvimento de Povo para Povo; dt.: Entwicklungshilfe von Volk zu Volk), die die Kleidung zur Armutsbekämpfung einsetzt. In unserem HUMANA Sortierbetrieb stellen wir sicher, dass die Kleidung, die an ADPP Mosambik geschickt wird, tragbar ist und den Bedürfnissen der Menschen vor Ort entspricht. Die Einnahmen setzt die ADPP ein für Entwicklungsprojekte im selben Land: Kinderhilfe, Schulen für benachteiligte Kinder, Berufsschulen, Lehrerausbildung, Arbeit gegen HIV/AIDS etc.


Etwa 10-20% der Sortiermenge sind für den Verkauf in Deutschland geeignet. Aus den Einnahmen dieser Verkäufe werden die Kosten für Sammlung und Sortierung gedeckt. Größter Abnehmer ist die HUMANA Second Hand Kleidung GmbH. In Deutschland betreibt die HUMANA Second Hand Kleidung GmbH 23 Shops in Berlin, Hamburg, Halle, Dresden, Leipzig und Köln, darunter den größten Second Hand Shop Europas - das HUMANA Second Hand Kaufhaus am Frankfurter Tor in Berlin.


Was nicht tragbar ist, wird schon in Deutschland aussortiert. Das meiste davon kann recycelt werden. Wir geben diese Sorten ab an Firmen, die sich auf diesen Teil des Kreislaufs spezialisiert haben.

Unterstützte Projekte


Durch die Wiederverwendung von gebrauchter Kleidung werden neue Arbeitsplätze geschaffen, Entwicklungshilfeprojekte gefördert und die Umwelt geschont. HUMANA Kleidersammlung GmbH ist seit der Gründung 1988 Partner der internationalen HUMANA People to People Bewegung und kooperiert in Deutschland mit HUMANA Second Hand Kleidung GmbH sowie dem gemeinnützigen Verein HUMANA People to People Deutschland e.V.


HUMANA People to People Deutschland e.V. engagiert sich seit der Gründung in verschiedenen Ländern wie z.B. Mosambik, Angola, Simbabwe u.v.m.

Seit 2014 liegt der Schwerpunkt dieses Engagements im Projekt Farmer´s Clubs in Simbabwe.


Farmers’ Clubs Makoni, Simbabwe


Das Projekt wendet sich an 1.200 Kleinbauern in Simbabwe. In Gruppen von 40-50 Personen werden die Kleinbauern darin unterstützt, sich zu organisieren und Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Situation zu ergreifen. Dabei geht es um Verbesserungen hinsichtlich Ernteertrag, Vermarktung, Lagerhaltung, Einkauf, Gesundheit, Umweltschutz, etc. Das Projekt vermittelt den Kleinbauern Kenntnisse über nachhaltige Landwirtschaft und Vermarktung, und zwar durch Vorträge, gemeinsame Bewirtschaftung von Anschauungsfeldern, Exkursionen und Besuche auf den Feldern Einzelner. Hier einige der messbaren Resultate im Berichtsjahr: Die Maisernte der Kleinbauern im Projekt brachte 1,5 Tonnen pro Hektar - beinahe das Doppelte des Landesdurchschnitts von 800 kg/ha. Die Anbaufläche für Nahrung wurde verdoppelt. Die Bauern beherrschen jetzt den gleichzeitigen Anbau von 13 verschiedenen Feldfrüchten und produzieren wettbewerbsfähig. Die überschüssigen Produkte fanden in der nahe liegenden Stadt Rusape regen Absatz. Alle Teilnehmer erzielten Nahrungsmittelsicherheit und eine deutlich gesündere Ernährung für sich und ihre Familien.







Farmers Club Simbabwe